Emotion Sells! – Wie man mit Emotionen besser ankommt als mit rationalen Argumenten (Teil 1)

Menschen richten sich nach Emotionen. Was uns gefühlsmäßig berührt, ist schneller da. Und es fühlt sich “echter” an als, was über die Ratio-Gehirnbereiche geht.

Marken emotionalisieren. Konsumgüter emotionalisieren. Mitmenschen sind Richtwerte für Entscheidungen, weil Menschen ihnen emotional verbunden sind.

Wichtiger Vorteil: Emotionen lassen sich messen. Marktakteure zum Beispiel können, trotz vielleicht zutreffender Intuition, die enscheidenden Faktoren verifizieren. Und damit lässt sich verlässlich planen und Standards aufsetzen..

Durch die steigende digitale soziale Vernetzung steigt für jeden einzelnen Menschen die Menge an zu verarbeitenden Informationen.

Das Zeitalter der Information sorgt durch die Menge der Informationen für Bedarf an zunehmend verkürzten Informations-Einheiten – in der Entwicklung zum Beispiel schrittweise von Online Zeitung zu Facebook zu Twitter zu Snapchat, AppleWatch-Einzeiler-Nachrichten, Instagram und Periscope, …

Denn nur in der zunehmenden Kurzform der Informations-Übermittlung ist dieses explosiv wachsende Übermaß filterbar. Der Trend: Jede Information steht in Konkurrenz zur nächsten, die Nachrichten und Informationen werden zunehmend bildhafter, ob durch Bildsprache oder gleich als Bild und Videoclip, damit sie überhaupt beim einzelnen Menschen ankommen.

Emotion verkauft besser und macht mehr Resonanz-Herzklopfen!

Der etablierte Autohersteller Chevrolet publiziert eine Pressemittteilung in Form von Emojis (Emoticons) und darf sich über super gutes Feedback für dieses erste Experiment freuen.  Doch auch in seriösen Nachrichtenmedien wird Emotion zum zunehmend genutzten Werkzeug: DER SPIEGEL, einst als Deutschlands seriösestes Nachrichtenmagazin bekannt, wirbt auf seinen jüngsten Titelseiten mit Kofferbomben oder Verbrecher-Bildmontagen von Politikern – und appelliert an Ängste, Agression, etc. Doch das Bedürfnis ist wirklich sichtbar in der allgegenwärtigen Alltags-Kommunikation der mobilen Bürger: Emoticons ergänzen oder ersetzen Text in „Textnachrichten“, Menschen diskutieren diskutieren schön romantische, lustige oder ironische Katzenbildchen und steigern sich in Kleiderfarben-Diskussionen hinein. Und Politiker wie auch Aktivisten argumentieren zunehmend weniger sachlich sondern erreichen zunehmend mehr Politik-Punkte unter Nutzung starker Gefühls-und Drama-Taktiken.

Gesellschaft und Medien werden in steigendem Maße emotionaler – wo geht diese Entwicklung hin?

Der Grund? Medien und Web sind zunehmend übervoll mit Informationen – wie soll sich da noch eine klassische Nachricht durchsetzen? Das schon fast klassische “Social Broadcasting” über sämtliche verfügbaren Social Media-Kanäle wirkt längst nicht mehr. Emotion sells ist die Devise – natürlich am Besten über die soziale Schiene:

Social Emotion im Trend!

Und auch in Zukunft wird dies Phänomen wachsen: Trendquest hat die Ursachen erforscht. Warum Emotionen im Trend sind und welche Chancen für Gesellschaft, Marketing oder Produkt-Design kommen. Und was Unternehmen und Organisationen, Produktwentwicklung, Marketing und PR, Politik und News tun können, um besser anzukommen und näheren Kontakt zu ihren Zielgruppen zu erhalten.

Wir wissen: Social sells! Und das haben viele Social Media Marketing-Kampagnen genutzt und viele Konzepte und Strategien hatten ihre Erfolge damit. Aber es gab und gibt auch Verluste und vorbei laufende Aktionen Kein Wunder: Der reine Social Stream, das breite „Social Broadcasting“ auf möglichst vielen Kanälen, mchen immun. EMotionen sind die wahrne Informationsträger. Emotionale Nachrichten kommen an. Und bleiben in Erinnerung und werden ins soziale Eigenleben integriert.

Deshalb gilt:

(Social) Emotion sells:

Mehr dazu in Teil 2 inkl. Detail-Erkenntnisse aus dem trendquest Forschungsbereich zu messbaren Werten, Werkzeugen und Methoden in den Bereichen Social & Consumer Behavior und Emotional Drivers:
  • Wie man Emotionen trotz aller scheinbaren Irrationalität ganz rational messen kann
  • wie klassische Methoden der Kommunikation und PR durch Emotion ihr Upgrade efahren
  • wie sich der Emotion Factor auswirkt auf Produkte, Dienstleistungen, Marketing
  • Welche unbewussten Wünsche und Sehnsüchte Gesellschaft und einzelne Gruppen bewegen
  • Welche emotional Trend-Treiber es gibt und welche kommen
  • Wie man all diese Erkenntnisse optimal in der Praxis in Unternehmen einsetzt und umsetzt

 


Image-thank you: Press release Chevrolet and CC by www.flickr.com/people/7244126@N04

Testimonials

„Es war ein gutes trendquest ZukunftsFrühstück letzte Woche, freue mich schon auf die Nächsten.“
 
Barbara Müller, Director Strategic Trendmanagement, SOLUTIONS Branding & Design Companies AG

Events

Einladung zum Trendtalk: Save the Date: 07.11.2019

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Rückblick:
Zum 91. Trendtalk vom 1.8.2019 mit Thema "Nachhaltiges Fintech, Öko-Finanz & -Banking" hier die Präsentation zum Download sowie ein Kurzinterview mit Max Klar, Generation Z, auf YouTube:

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