Das weibliche Jahrhundert – Verantwortung und Kommunikation

Im Zusammenhang mit der wachsenden Informationsvernetzung macht sich ein Wandel des Gesellschaftsbildes bemerkbar. Unsere Gesellschaften wie auch Kulturstile und Sozialverhalten werden weiblicher. Modestile haben die Übergangsform des metrosexuellen androgynen Typus der 90er endgültig hinter sich gelassen. Die Menschen werden erwachsen und verlassen die verspielte Wachstumsphase und Pubertät der 60er-80er Periode. Die Phase der Familie ist gekommen.

Die Gesellschaft will erwachsen werden – Lady und Mutter, Backfisch, Vater und Gentleman alter Schule

Oberflächliche Gegentrends sind unvermeidbar. Eine Betonung der Archetypen Mann und Frau weist auf diese Neudefinierung hin. Männliches die Gegensätze betonendes Kommunikationsverhalten wird im Zuge des Zusammenwachsens der Menschheit abgelöst. Als Gegenreaktion erleben wir das Wiederaufleben betont männlicher Symbole wie Bart, Hut, Patriarchenbild und dergleichen*. Und im Gegenzug tritt auch das „Eva-Prinzip“ mit neuer Mütterlichkeit und Aufmerksamkeit für weibliche Formen in Mode und Gesellschaft auf den Plan. Doch beides sind zum Teil nur äußere Symbole.

Für die Menschen gelten die neuen wiederentdeckten Werte Verantwortung und Ethik wie auch die offene Kommunikation.

Internationale Gegenbewegungen

Dieser Wandel vollzieht sich weltweit in unterschiedlichen Abstufungen. Selbst in traditionell patriarchalischen oder zentralistischen Staatsformen. Die Gegenbewegungen hier sind teils Politiker wie beispielsweise Wladimir Putin, der für die Öffentlichkeit mit nacktem Oberkörper beim Angeln posiert und teils eine Radikalisierung in „patriarchaisch“-religiös ausgerichteten Staatsformen.
Die wohlhabenden Industriestaaten sind in diesem Trend die Vorreiter. Sie werden jedoch noch einige soziokulturelle Konflikte intern und mit anderen Staaten als Kommunikationsaufgaben zu lösen haben.

Prognose: Wir können die Dauer dieses Wandels mit ungefähr 1-2 Generationen (je 18-25 Jahre) ansetzen.


 

*Stichworte zum Thema

Film: „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“

Musik: Roger Cicero, Jan Delay, Justin Timberlake

Mode: Magermodel-Diskussion, Hutmode, Backfisch, Preppy-Style/Harry-Potter-Mode, Strickmode, Rüschen, Rokoko

Wirtschaft: „Die Töchter der deutschen Wirtschaft“
Artikel-Reihe der FTD: Nicht ohne seine Tochter, 14. 10. 2007
Link: http://www.ftd.de/unternehmen/265325.html

Politik: Putin, Sarkozy, Bush, Iran, Irak, A. Merkel, H. Clinton, S. Royal, …

Literatur: Eva Herman, Hera Lindt,
Meike Rensch-Bergner „Das Uschi-Prinzip“

Politik: Familie, Kinder, Soziales, Arbeitskampf Arbeitnehmer vs. Unternehmer

Sport und Marketing:
Sponsoring für klassische Sportarten, Reitsport, Rudern, Schwimmen, Golf

Gesellschaft/Kultur: Deutsche Küche, Wohnstile, „Goldene 20er“ bis Wilhelminismus

 

Testimonials

„Sowohl Ihr Beitrag (…) als auch Ihre ergänzenden Beispiele und Erläuterungen haben zum Erfolg beigetragen (…) Hierfür nochmals herzlichen Dank!“
 
Frank Zühlke, AG Bildung & Medien, Nordd. Industrie- und Handelskammern

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