Eines der spannendsten Länder weltweit bei Zukunftsfähigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft? Deutschland.

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Wie kann dies sein? Es wird doch so Vieles zutiefst kritisch diskutiert derzeit?

Die Erfahrung zeigt: Festgefahrene oder rückständige Situationen kippen, wenn der Wandlungsdruck groß genug wird. Vorausgesetzt natürlich, die Fähigkeit zur Transformation in Richtung Wandel und Wachstum ist vorhanden.
Und unsere Einschätzung ist: Wenn es am Drängendsten wird, dann sind wir mit unserer Mentalität in Deutschland oft am innovativsten.

Der aktuell von Vielen zunehmend stärker empfundene globale Rückstand Deutschlands in Digitaltechnologie und Innovation sorgt nicht nur für Frustration, sondern auch für Entwicklungs-Druck und -Anschübe.

Wer trägt zu diesem Wechsel bei?
Die Gegenentwicklung kommt sowohl aus der Richtung der jungen Generationen (Generation Z, jüngere Millennials) als starke Digitalisierungsnutzter und mit ihrem starken Effizienzbewusstsein als auch von Seiten so mancher Innovationstreiber aus der Wirtschaft und Startupszene (und aus der Politik).

Es wird viel diskutiert – aktuell mehr denn je.

Was sind die Vorteilsfaktoren Deutschlands im internationalen Vergleich?

In Deutschland gibt es sehr gute Klimabedingungen (gemäßigte Zone), die geopolitische Zentrallage hilft uns in Lande ebenfalls, denn damit wird Deutschland immer auch (Ver-)Mittler und ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt in Europa seon (und diese Funktion ist damit auch global wirksam). Ebenso bringt die stabile Politik im Lande im Vergleich zu manchen anderen Entwicklungen global und in anderen Nationen für uns in Deutschland mehr Planungssicherheit. Und auch von Unternehmen aus dem Ausland wird dies wahrgenommen – und diese Richtung wird durch einen nachhaltigen und langfristigen Wirkungsfaktor bestärkt: Unsere Mentalität.

Mentalität? Ja, denn nicht zuletzt ist unsere eigene Mentalität in Deutschland ein entscheidender Faktor zur positiven Wandlung:
Es gibt wenige Länder mit einer derart starken Verbindung aus drei Faktoren: Unsere offene Diskussionskultur, die Fragen stellt und Fehler sucht und aufzeigt (wir hinterfragen ja tendenziell erstmal alles in unserer gewissen eigenen Fehler- und Feedbackkultur) in Verbindung mit dem Streben nach Perfektion, Genauigkeit und Überprüfbarkeit und ebenso einem Streben nach echten Glaubwürdigkeit und genrell auch ethischen Werten. Das ist eine große Stärke. Und wenn Sie dazu jemand aus Deutschland fragen, dann werden Sie unter Garantie ersteinmal kritisches Hinterfragen als Antwort bekommen. 😉

Dabei ist es diese Mischung verbunden mit dem Wunsch nach Stabilität und Selbstdisziplin plus das stärker werdende Innovationbewusstsein, die hohe Zukunftsfähigkeit garantiert. Und zwar genau dann, wenn es darauf ankommt.

Gerade, wenn unsere ebenso starke Traditions-Mentalität ihre Komfortzone verlassen muss.
Starker Antreiber für all dies: Die junge visionäre junge Generation Z und jüngere Millennials, denn diese Altersgruppen (Gen.Z: 16 – 24 Jahre, jüngere Millennials: 25 – 30 J.) sind in ihrer Mentalität stark pragmatisch ausgerichtet und schauen dennoch bei ihren Zielsetzungen auch auf ethische Fragen.

Der Tipping Point: Der Zeitpunkt, zu dem dieser Wandel unumkehrbar wirksamer wird, ist jedoch noch nicht ganz erreicht.

Wir können allerdings davon ausgehen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die ausreichende Dynamik erreicht ist und die Antriebskraft groß genug: Und der Veränderungsdruck dürfte in absehbarer Zeit den Aufbau vieler paralleler Innovationsprojekte rasch ansteigen lessen und damit zu einem starken Umschwung führen.

Aktuell erleben wir noch die Vorbereitungsphase, in der viele traditionelle ehemals bewährte Unternehmen und Geschäftsmodelle und auch traditionelle Ansichten auf den Prüfstand geraten. Dadurch werden sie sich entweder neu erfinden müssen oder zumindest in Teilen vom Gewohnten und langjährig Tradierten verabschieden müssen (herkömmliche Ansichten der Autoindustrie, der Presse- und Medienbranche, etc.).

In der Unternehmensführung und -Entwicklung werden traditionelle intransparente Methoden der zentralen und steil hierarchischen Führung und Lenkung abgelöst: durch flachere und verteiltere Hierarchien bei Entscheidungsfindung, Unternehmens – und Teamführung. Diese verteilten Prinzipien der Selbstorganisation und -Verwaltung werden sich auch in Industrie, Energieerzeugung. Logistik und weitergehenden Bereichen (bis hin zur Politik) etablieren. Denn sie sind in einer hochkomplexen und schneller vernetzten Welt effiziente und erlauben schnelleres Agieren.

Wichtige Erkenntnis dabei: Diese in den nächsten Jahren zunehmend sichtbare starke Gegenbewegung in Deutschland wird nicht einfach die bisherigen bekannten Technologievorsprünge der chinesischen und asiatischen sowie US-amerikanischen Wirtschaft nachahmen oder überholen.

Trendquest geht eher von einer „Vieldimensionalen Shared Innovation & Digitalisierung“ aus: Vieldimensional, denn es ist die Verbindung digitaler und anderweitig technologischer Werte mit Ansätzen aus dem Bereich New Work plus menschliche Werte und ethische Maßstäbe.

Der dabei aufkommende Wachstums- und Innovationsschub beruht nicht einfach auf blindem Technologiewachstum, sondern auf menschlich- und technologisch-interdisziplinären Modellen und Prinzipien der Innovation und der Umsetzung; damit wird dieses Wachstum auch Werte der Nachhaltigkeit integrieren.

Was nach schöner neuer Vision klingt, wird auch durch die digital geschulte Generation Z und ihr starkes Bedürnis nach Pragmatismus und Effizienz, nach stabiler und authentischer Planbarkeit, vorangetrieben.

Trendquests Generationsforschungen zeigen: Diese Nachwuchsgenerationen haben den Willen und dank digitaler Kultur zunehmend auch die Möglichkeiten, so Einiges gegebenenfalls auch alleine durchzuziehen, wenn denn die „alte“ Wirtschaft, Gesellschaft oder Politik nicht mithalten mögen oder können.
Sie bringen die Digitalisierung auch in die Wirtschaft und die Politik – ob mit oder ohne die „Old Economy / Politics“. Und letztere werden dann entweder durch Verjüngung ihrer eigenen Reihen mitziehen – oder nachziehen müssen.

Würde solch ein isoliertes Vorgehen der jungen Generationen in Deutschland die Gesellschaft und Wirtschaft langfristig spalten? Nein, Trendquest geht davon aus, dass dank unserer gerade beschriebenen deutschen Mentalität eine ergebnisorientierte positive Diskussion im Lande und die damit verbundenen Werte dafür sorgen werden, dass tendenziell alle Generationen abgeholt werden.
Die Zukunft gestalten wir gemeinsam.

Wann wird dies soweit sein?
Es hat bereits begonnen.

Und ja, die kommenden Jahre werden auch noch einige Konflikte mit sich bringen, auch zwischen älteren und jüngeren Generationen in allen Bereichen (von Berufsleben bis Wirtschaft, Bildung und Politik). Denn jeder nötige Wandel stellt auch Anforderungen an alle Beteiligten und fordert Abschiede von manchen gewohnten Traditionen.

Der Ausblick und unsere Prognose: Wir werden in Deutschland binnen der kommenden ca. 15 – 20 Jahre einen starken positiven Wandel durchmachen, gestärkt durch unsere eigene Geschichte und Erfahrungen und offen für eine nachhaltige, werte- und ethikbewusste Gesellschaft, wirtschaftlich und politisch stabil, dabei innovations- und zukunftsfähig.

Fazit: Die Zukunft beginnt jetzt. Bei uns allen. Machen wir `was draus!

 

Trendquest hat jahrelange Forschung zu diesem Trend und auch zum Verhältnis von etablierter Wirtschaft und Gesellschaft zur neuen Wachstums-Generation durchgeführt.
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Image: Marco Verch – CC

Testimonials

„Durch Ihren spannenden und sehr informativen Vortrag wurde diese Veranstaltung in besonderem Maße geprägt. Hierfür ein großes Dankeschön! Es gab (…) eine Vielzahl an Nachfragen von Teilnehmern des Wissenschaftstags nach einem PDF Ihrer Präsentation.“
Kai Lipinski, Logistik-Initiative Hamburg. Veranstalter Konferenz & Wissenschaftstag der Logistik-Initiative Hamburg

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Zum 91. Trendtalk vom 1.8.2019 mit Thema "Nachhaltiges Fintech, Öko-Finanz & -Banking" hier die Präsentation zum Download sowie ein Kurzinterview mit Max Klar, Generation Z, auf YouTube:

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