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Intro-Post zum Trend-Report (vom 15.10.2015, aktuelle Updates kommen regelmäßig hinzu, aktuell Vers.6).

Digitale Integration für Flüchtlinge:
I. Hilfsprogramm plus Konjunkturprogramm für Wirtschaft, Gesellschaft und soziale Stabilität. Plattformen & Infrastruktur-Ausbau.

II. Lösungen, Ansätze, Termine, Akteure

III. Teil des Trend-Reports: Individuelle Einflüsse auf Wirtschaft und einzelne Branchen, auf Regionen, Städte/Kommunen, und auf die Politik.
Darstellung von Umsetzungspunkten und Synergien.
Für Umsetzung von Teil III benötigt: Funding / Förderung, etwa durch Bundesdeutsche und EU-Mittel oder durch Partner aus der Wirtschaft.

 

Zukunft beginnt heute. Jeden Tag. Trends und Märkte werden von Menschen gemacht.

Vorgeschichte: Zum Monatswechsel September/Oktober 2015 kam ich aus einer Besprechung im Hause IBM in Hamburg und dachte mir: Eigentlich müsste man für all die aufkommenden Initiativen zur Flüchtlingshilfe im Sinne einer bleibenden Effizienz die Synergien verstärken. Und weil sozialer Austausch, Kommunikation und auch Zusammenarbeit heute zunehmend übers Social Web und Communities laufen, ist folgende Schlussfolgerung naheliegend:

Schaffen wir die Digitale Integration. 

Was ich eigentlich als kurzen Blogpost begonnen hatte, wurde aufgrund der Ergebnisse vieler Gespräche und stetik wachsender Daten und Erkenntnisse schnell zum Format einer Analyse – und zum vorliegenden Trend-Report (auf SlideShare auch komplett online & zum Download, Creative Commons/CC-BY-ND); und der Inhalt ist weiter ausbaufähig auf Roadmap und Umsetzungspunkte für einzelne Bereiche und auch Branchen.

Die Erkenntnisse und Wege zur Umsetzung möchte ich gerne bereichsweise in die Diskussion geben. Daher stelle ich den von mir erstellten Trend-Report neben der Komplettversion ebenfalls Kapitel für Kapitel online (auf LinkedIn und im trendquest-Blog).

Wir sind auf dem Weg in die überwiegend digital vernetzte Gesellschaft und Wirtschaft (bis hin zur international, global und universell integrierten digitalen Infrastruktur). Was für Manche heute schon fast banal klingen mag, ist jedoch für Viele noch keine Selbstverständlichkeit. Daher möchte ich diesen Punkt einmal hervorheben: Digitale Integration schafft Vorteile für Flüchtlinge wie auch Helfer, für soziale Stabilität der Gesellschaft und für Verwaltung und Kommunen (und ja: sie stärkt begleitend auch das Bewusstsein gegenüber Fragen zu Datenschutz und Privatsphäre).

Und auch für die Wirtschaft gibt es viele Vorteile und Wachstumspotenzial. Es entstehen sehr viele neue Arbeitsplätze und auch teils neue Berufsbilder. Bei all dem profitieren über 30-40 Branchen davon. Die Digitale Integration macht Vieles effizienter und nebenbei wird auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland vorangetrieben: Wir verlassen sozusagen das “Neuland-Trauma”.

Auch für die Städte und Metropolregionen, die sich bereits Ausbau und Förderung der digitalen Wirtschaft vorgenommen haben und programmatisch umsetzen, ist solch ein Maßnahmenpaket  der Digitalen Integration von Vorteil: Beispielweise für die Hansestadt Hamburg mit ihren Programmen Digitale Stadt und nextMedia. Die Auswirkungen der Digitalen Integration in Deutschland wie auch für Europa sind umfassend.

Eine Übersetzung ins Englische ist angedacht. Frage: Wer hat Lust, hier mitzuhelfen? Für die vorliegende Rahmenanalyse vorerst kostenfrei/pro bono (wie ich auch daran arbeite).

Ausarbeitung und Recherchen zu Auswirkungen, Auswertungen und Umsetzungspunkten für Länder, Branchen, Startup-Initiativen, Regionen und natürlich Verwaltung/Goverment sind wichtig. Die Ausarbeitung dieser individuellen Erkenntnisse bringt wichtige und gute Insights und Potenziale für die einzelnen Beteiligten, für Flüchtlinge und Helfer und auch für individuelle Unternehmen. Über ehrenamtliche Unterstützung oder Funding/Finanzierung von Projektausarbeitungen freue ich mich.

Zusammengefasst: Digitale Integration schafft zum Einen eine effizientere Integration der Flüchtlinge in die Kommunikations-Infrastruktur der Gesellschaft selbst, national und regional, und sie bewirkt des Weiteren einen guten Antrieb für Digitale Wirtschaft wie auch klassischen Mittelstand und damit auch Arbeitsplätze und neue Berufsbilder.

Über Support aus Politik und Wirtschaft freue ich mich. Und ich halte euch, liebe Leser, über Entwicklungen hier oder auch persönlich auf dem Laufenden.
Bei Fragen einfach an mich schreiben oder hier in die Kommentare und Diskussion gehen.

Nun aber zum ersten Kapitel des Reports:

 


Zusammenfassung

Digitale Integration für Flüchtlinge bringt Vorteile für Deutschlands Wirtschaft, Gesellschaft und mehr soziale Stabilität. Sie wirkt als umfassendes Konjukturprogramm.

Direkt anschließend an die wichtige Grundversorgung berühren viele Folgeschritte der Integration eine dringend benötigte Grundlage: Ausbau von digitaler und mobiler Infrastruktur und Web. Ebenfalls zeigt sich Bedarf am Aufbau zentraler Kontakt- und Verteilungs-Plattformen im Internet und in Kommunikationsstrukturen. Desgleichen zeigt sich Bedarf an einer Projekt-Zentrale o. Website.

Umsetzung in mehreren Stufen:

Nutzung bestehender digitaler Lösungen und Werkzeuge ermöglicht neben mittel- und langfristigen auch kurzfristige Maßnahmen.

Der vorliegende Trend-Report von W. Matthias Kunze, Gründer trendquest, stellt eine erste kurze Analyse zum aktuellen Bestand und kommenden Bedarf.

Der Report benennt Einflussfaktoren und analysiert Auswirkungen, Vorteile und Potenziale des massiven Innovationsdrucks, der durch die Flüchtlingskrise entsteht: Potenziale für Wachstum und Entwicklung in Wirtschaft, Arbeitsmärkten und Gesellschaft.

Als nächster Schritt geht es nun um die Ausarbeitung der erforderlichen Umsetzungs-Schritte. Es geht um die Ausarbeitung der vorliegenden Erkenntnisse für die betroffenen Bereiche in Verwaltung, Regionen, Branchen und Wirtschaft. Es geht auch um darüber hinaus weiterführende wertvolle Ergebnisse, sowie Entwicklung von Planungshilfen. Dies würde im Rahmen individueller detaillierterer Analyse und Ausarbeitung erfolgen. Auf dieser Grundlage lassen sich Umsetzung und Planung effizienter ausbauen und unterstützen. Dazu gehören

  • Vorschläge für passgenaue einzelne Umsetzungsmaßnahmen je Bereich
  • Trend-Map & Organigramm: Übersichtiche Darstellung komplexer Zusammenhänge. Für Beteiligte und mögliche Akteure (Wirtschaft, Initiativen, Politik, Bürger, Flüchtlinge, …), mit Anknüpfpunkten, Koordinationswegen, Potenzialen und Wachstums-Vorteilen
  • Weiterbildung und Kommunikation, a. Workshops & Veranstaltungen

Roadmap: Kurz-, mittel- und langfristige Aktionspunkte in Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung

 

Trendtalk und Konferenz:

Zum Thema führte Trendquest am 1. Oktober 2015 den eigenen Hamburger trendtalk durch, bei dem Experten aus Forschung und Digital-Wirtschaft gemeinsam mit dem Publikum und trendquest-Gründer Walter Matthias Kunze in die Diskussion bestehender und machbarer Lösungswege gegangen sind (Sprecherliste 1.10.2015: Kap. 7) .

Trendquest bereitet eine Folgeveranstaltung vor, möglichst noch für Q4/2015 in Hamburg. Thema sind benötigte Lösungsmodelle, bestehende und neu zu entwickelnder Methoden und Werkzeuge.

Eingeladen in Panel und Publikumsdiskussion sind Experten und Fachleute der Bereiche (Digitale) Wirtschaft, Startup-Szene, Initiativen, Migration, Gesellschaft und Politik, Städte / Kommunen und Verwaltung.


Tags: Refugees, Flüchtlinge, Ehrenamt, Helfer, Integration, Inklusion, Migration, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Arbeitsplätze, Politik, Social Media, Wachstum, Konjunktur, Deutschland, Europa, Plattform, Synergien, Innovation, Behavioral Economics



Fortsetzung: Montag, 2.11.2015


Walter Matthias KunzeAutor: Walter Matthias Kunze, Gründer trendquest.
Business-Stratege, Markt- und Zukunftsforscher. Autor. Keynote Speaker.
Fachgebiete Behavioral Economics, Trendforschung, Marktforschung, Marketing, Beratung, Entwicklung, Innovation, Strategie: Für Automotive & Mobility, Medien, Produkte, Zielgruppen, Government.
Kontakt via LinkedIn, via trendquest.eu sowie die tq:Strategy Hotline