Militär en Vogue
Sir, Yes, Sir!
... Fashion, Economy, Gesellschaft und Politik: Militär im Trend? Ja und dies durchaus auf breiter Ebene. Eine langfristig und nachhaltig wirkende Grundströmung bildet sich ab - mit Folgen nicht nur für die Mode sondern auch für das gesellschaftliche und demokratische Selbstverständnis.
In zunehmendem Maße sichtbar: Eine Militaire-Affaire von Gesellschaft, Kultur und Politik. Das alte "Ham Se jedient?!" aus der Kaiserzeit des beginnenden 20. Jahrhunderts findet sein aktueller werdendes Äquivalent in der heutigen und kommenden Gesellschaft.
Militär-Dienst gilt als Qualitäts-Garantie und militärische Einstellung, Handeln und Denken werden zunehmend auch in Wirtschaft und Politik als "kriegsentscheidende" Vorteile angesehen.
Krieg führen möchte zwar niemand, dennoch scheinen Militär-Stile en vogue und Politik der Abgrenzung (diplomatisch bis agressiv) wird zunehmend akzeptiert...
Prognose eingetroffen: Die von trendquest im Jahr 2004 im Rahmen der Studie zum Metatrend Neue Klassik prognostizierte zunehmende Affinität zum Militär ist damit auf breiter Ebene verifiziert.
Fashion: Im globalen Maße zitieren Mode-Marken Militärkleidung in allen Nuancen, von 40er-Jahre-Outfits bis hin zu russischen und zentraleuropäischen Militär-Kleidungsstilen ca. Ende 1890 bis Jahrhundertwende und in den ersten Weltkrieg - bis hin zu den mehr funktionsorientierten MIlitärstilen des 20. Jahrhunderts.
Economy: Und auch die Wirtschaft zieht nach: Das Militär als die Kaderschmiede und "Schule der Nation" ist wieder en vogue. «Privatversicherer setzen in der Kaderausbildung auf militärische Führungsausbildung» so lud der Schweizer Versicherungsverband ein1.
Medien: Das TV unterhält mit BootCamp-Shows diverser Couleur, Presse und Fashion-Medien werben mit "Military Precision", "Trendy Kampfgefecht", "Marching Orders" und "Fashion goes Regimental"... etc. Kommentatoren stehen dem nicht nach: "The military trend is HOT!! i love it<3 ", "love ♥ it...", "my wife loves it....." ... etc.
Was sind die Ursachen für diese zunehmende Militarisierung der Gesellschaft?
Das Bedürfnis nach Sicherheit, Orientierung und Stabilität (Basis für den Metatrend Neue Klassik) ist auch einer der Treiber für das Wachstum der zunehmenden Militarisierung. Damit verbundene starke Ursache ist die für die Menschen spürbare Überbevölkerung, regionale bis globale Unsicherheiten und das wachsende Konkurrenzverhalten der Staaten und politischen Bündnisse.
Waffen für den Frieden - gesellschaftliche Akzeptanz
Vor diesem Hintergrund wird die öffentliche Akzeptanz einer zwar rhetorisch und psychologisch gut gemachten Rede des obersten niederländischen Militärs auf der eigentlich renommierten TED-Konferenz verständlich: Das Militär ist in der intellektuellen Gesellschaft angekommen und akzeptiert. Sogar, wenn ein hoher Militär-Vertreter seine Waffe und seine Soldaten als Friedenswerkzeug präsentiert.
Wo geht diese Entwicklung hin? Was bedeutet dies für kommende Märkte und Lebensstile, für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik?
Militär ist nachhaltig im Trend und dieser Trend zeigt Auswirkungen auf breiter Basis.
Sollten Sie den Trend umsetzen oder vermeiden?
trendquest bietet Antworten und Umsetzungsmodelle.
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Wir zeigen Ihnen die davon betroffenen Einzeltrends und Mikrotrends auf für Ihre Zielgruppen und Produkte. Wie gehen Sie mit dem Trend um, wie nutzen Sie die Hintergrund-Motive und unterbewussten Bewegründe? Was tun Sie, wenn Sie z.B: ganz besonders Wert darauf legen, nicht militaristisch aufzutreten oder zu werden? Wir liefern Ihnen die Details und Hintergründe. Und direkt für Ihr Unternehmen nutzbare und verständlich aufbereitete Prognosen und praxisrelevante Handlungsanweisungen.
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1) http://www.finews.ch/news/versicherungen/3286-das-militaer-als-kaderschule

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