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Ein Blatt Papier aus Dresden... digital und aus Plastik


Origami-Papiertechnik ist älter - aber dieses Papier ist digitaler:



10 Jahre Entwicklungszeit haben sich gelohnt. Richard Archuleta, CEO von Plastic Logic aus Mountain View in Kalifornien, USA, ist sichtlich erfreut, aufgeregt und ein bisschen stolz auf das, was er erstmalig in der Öffentlichkeit präsentiert...

Plastic Logic, das Unternehmen, dessen Technologie in Kooperation mit und an der Cambridge-Uni in England entwickelt wurde, bringt uns ein wirklich innovatives Stück "Papier". Energiesparender und flexibler nutzbar als Amazons "Kindle"-eBook.
Und vielversprechend für unser Erleben und unseren Umgang mit Zeitungen, Magazinen, Büchern, alltäglichem Büro-Papierkram und selbst dem mobilen Internet.

Papier mit Touchscreen-Funktionen und Akkulaufzeiten, von denen andere träumen: Tagelang! Selbstverständlich...

Der von Herrn Archuleta präsentierte DIN A4-Reader wiegt dabei weniger als 1/3 des luftigen MacBook Air - bei einer Dicke von ca. 2-3 Bierdeckeln...

Jetzt geht es schnell.

Plastic Logics Präsentation des neuen ePapers war vergangenen Montag, 08. September, auf der DEMO-Messe in San Diego. Die Reaktionen der Gäste wie auch im Internet waren sofort begeistert.

Erste Displays und eBook-Reader sind ab Mitte kommenden Jahres verfügbar, für einen Preis der sich in etwa bei maximal 200,- bis 300,- Euro einpendeln dürfte. An Features ebenfalls dabei ist sind on-Screen-Keyboard, Gestures (siehe Video), integrierter Speicher, PC-Anschluss, etc. Und man kann auch handschriftlich drauf schreiben.

Am 17.09. gibt es Zukunftsluft zu feiern: Eröffnungsevent in Dresden

Wer schon eher Zukunftsluft schnuppern möchte, der ist bei der Eröffnungszeremonie der weltweit ersten Fabrik am 17.09. in Dresden dabei. Denn der neu errichtete weltweit erste Produktionsstandort ist in Deutschland.

Plastik Fantastik - Warum Kunststoff?

Plastik als neue Technologierichtung für Displays soll Transistoren die auf Silizium basieren, ersetzen. Das macht Sinn. Denn im Gegensatz zu klassischen Siliziumbasierten Chips und Elektronik sind Kunststoffdisplays wesentlich günstiger in der Herstellung.
Und selbst die Errichtung der Fabrik ist kostengünstiger. Letztendlich ergibt die Kunststoff-Halbleiter-Technologie mit ihren niedrigen Temperaturen und schnelleren Produktionszeiten von 40% bis 50% günstigeren Herstellungskosten im Vergleich zu Halbleitern aus Silizium.

If I were Steve Jobs...

Online-Leser Anthony aus Washington schreibt: "If I were steve jobs I would want to acquire this company for obvious reasons."
Schauen wir mal, was Steve dazu meint...

Was bedeutet diese Technologie für unser Leben?
Mehr zu Plastic Logic wie auch weitere News von der DEMO08 demnächst...


Plastic Logic im Web: www.plasticlogic.com

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Anonym in am 26.11.2008 12:07:

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